Ausbildungen für aktive Mitglieder
Als aktives Mitglied in der Rotkreuzgemeinschaft, haben sie ein breites Spekrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Hier können sie sich einen kurzen Überblick verschaffen.
Sanitätsdienst - schnelle Hilfe bei Veranstaltungen
Ob Rockkonzert, Fußballspiel, Karnevalsumzug oder Straßenfest – wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle. Ob ein Kind das Knie aufschürft, ein begeisterter Fan ohnmächtig wird oder einem Läufer beim Marathon die Luft ausgeht – der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes leistet schnelle Hilfe.
Die ehrenamtlichen Helfer des Sanitätsdienstes sorgen für die schnelle und kompetente Versorgung bei Verletzungen und Erkrankungen. Falls notwendig, koordinieren sie auch den Transport ins Krankenhaus. Die freiwilligen Helfer werden sorgfältig ausgebildet und werden für ihre Einsätze angemessen ausgerüstet.
Durch die regelmäßigen Einsätze sind die DRK-Sanitäter erfahren und einsatzerprobt. Kommt es zu einem Massenanfall von Verletzten, beispielsweise nach einer Explosion oder einem Zugunglück, unterstützt der Sanitätsdienst den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sanitäter haben deshalb eine wichtige Funktion in der DRK-Katastrophenvorsorge.
Der Sanitäter ist die sanitätsdienstliche Grundausbildung. Bei Interesse können sie sich auch zum Rettungshelfer fortbilden lassen.
Der DRK-Betreuungsdienst
Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.
Auf alles vorbereitet
Der DRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.
Orkan-Einsatz des Betreuungsdienstes
Am 18. Januar 2007 fegt der Orkan Kyrill mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225 km/h über Europa. Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, Bäume werden umgeknickt, die Bahn stellt teilweise ihren Betrieb ein. Mitten drin: Die Helfer des DRK-Betreuungsdienstes.
Beispiel Gelsenkirchen: Als der Sturm mit voller Wucht ausbricht, kann ein ICE von Gelsenkirchen aus nicht weiterfahren. Rund 250 Menschen, darunter Kinder, Behinderte und alte Menschen sitzen in dem Zug fest, ohne Aussicht auf eine baldige Weiterfahrt. "Wir haben uns deshalb entschlossen, für die Menschen eine Notunterkunft in einer Schule zu errichten", erzählt Mike Sternkopf, Kreisrotkreuzleiter in Gelsenkirchen. Dort werden die Menschen mit Essen und Getränken versorgt und können am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.
Die Ausbildungen im Betreuungsdienst sind am Umfangreichsten im DRK. Zusätzlich zuder Fachausbildung als Betreuungshelfer, können viele verschiedene Zusatzausbildungen, wie Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte, oder der Verpflegunsdienst absolviert werden.
Technischer Dienst
Grundsätzliches
Der Technische Dienst gehört als Fachdienst zum Einsatzpotential des DRK-Hilfeleistungssystems des Landesverbandes Nordrhein und ist den Bereitschaften zugeordnet. Als kleinste taktische Einheit des Fachdienstes Technischer Dienst wird die Gruppe Technik und Sicherheit gebildet, die integrativer Bestandteil der Einsatzeinheit ist. Sie ist zuständig für die technische Unterstützung der Sanitäts- und Betreuungsgruppe und sorgt sich um die Sicherheit im Einsatz.
Mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe werden die infrastrukturellen technischen und logistischen Voraussetzungen für eine Entlastung der Sanitäts- und Betreuungsgruppe geschaffen, so dass diese vorrangig ihre ureigenen Aufgaben wahrnehmen können.
Gleichzeitig wird das für die Einsatzeinheit erforderliche Ausmaß an begrenzter technischer Unabhängigkeit von Rettungsdienst, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk sichergestellt.
Darüber hinaus kann der DRK-Kreisverband, sofern es Ausmaß und Dauer des Einsatzes erfordern, zur Erweiterung des fachlich-technischen Potentials der DRK-Einsatzeinheit auf eine ggf. vorhandene Fachgruppe Technik und Sicherheit zurückgreifen.
Der Fachdienst Technischer Dienst bildet die Basis für den Einsatzwert und die nachhaltige Einsatzbereitschaft der Gruppe Technik und Sicherheit der DRK-Einsatzeinheit.
Die Mitwirkung bei der Gefahrenabwehr erfolgt auf Grundlage des § 18 FSHG abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren.
Aufgaben
Die Gruppe Technik und Sicherheit der DRK-Einsatzeinheit unterstützt die anderen Gruppen der DRK-Einsatzeinheit mit ihren handwerklich-technischen Kenntnissen und der Ausstattung der Gruppe und gewährleistet dadurch die erforderliche Unterstützung und Sicherheit bei der Erfüllung der primären Aufgaben der DRK-Einsatzeinheit. Weiterhin stellt die Gruppe Technik und Sicherheit die bei bestimmten Arbeiten zwingend erforderlichen "unterwiesenen Personen" (z.B. elektrotechnisch unterwiesene Personen gemäß VBG 4) und wirkt bei der Logistik der DRK-Einsatzeinheit mit.
Zusätzlich zu der Fachausbildung Technik und Sicherheit, können Zusatzausbildungen wie Stroversorgung im Einsatz oder die Wasseraufbereitung absolviert werden.
Rettungshundearbeit
Die Verwendung von Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten noch eine Rolle und wurde seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland außer bei der Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz nur von einigen Individualisten und Spezialisten betrieben.
Das beharrliche Bemühen dieser Individualisten, die ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einbringen wollten, wurde schließlich belohnt.
Der Rettungshundeführer ist als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Er nimmt am Dienst in seiner DRK-Bereitschaft wie alle anderen teil, wobei zu berücksichtigen ist, dass Rettungshundeführer ein zeitaufwendiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit Ihrem Rettungshund durchzuführen haben und ihnen daher die Möglichkeit hierzu anstatt anderer Dienste weitestgehend eingeräumt werden muss. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet. Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen. Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes z. B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z. B. verwirrte Menschen) in der Fläche (Wald usw.) stellt eine eindeutige Indikation zur Alarmierung der Rettungshundeteams dar und ist ein häufiger Einsatzanlass.
- Sanitätsdienst.
- Kurse.
- LSM.
- Erste Hilfe Lehrgang.
- EH Kind.
- Betriebssanitäter.
- Erste Hilfe Fresh up.
- DRK interne Ausbildungen.
- Blutspendedienst.
- Katastrophenschutz.
- Leo´s Kleiderstube.







